Da extreme Winterwetterlagen, Kältewellen und Stromausfälle die Strominfrastruktur in Nordamerika und Europa zunehmend beeinträchtigen, ist die Zuverlässigkeit von Batteriespeichersystemen (BESS) in Umgebungen mit niedrigen Temperaturen zu einem entscheidenden Faktor bei der Systemauslegung geworden.
Für Notstromversorgungssysteme in Wohnhäusern, Telekommunikationsstationen, netzunabhängigen Anlagen und kommerziellen Energiespeicheranwendungen ist das Wärmemanagement nicht mehr optional – es ist eine grundlegende technische Anforderung.
Die LiFePO₄-Batteriesysteme von GSL Energy sind mit einer breiten Betriebstemperaturtoleranz, intelligenter BMS-Steuerung und optionalen Heizfolienlösungen ausgestattet, um eine stabile Leistung auch bei Minustemperaturen zu gewährleisten.
Bei niedrigen Temperaturen steht die Lithiumbatteriechemie vor drei großen Problemen:
Die Ladeeffizienz sinkt – das Risiko der Lithiumplattierung steigt unter 0 °C
Die verfügbare Kapazität sinkt – der Innenwiderstand steigt.
Die Lebensdauer der Zyklen verkürzt sich bei häufigem Laden bei niedrigen Temperaturen.
Ohne eine angemessene Temperaturregelung kann es bei Batterien in kalten Regionen zu abnormalen SOC-Werten, verkürzter Backup-Zeit oder sogar zur Abschaltung des BMS-Schutzes bei kritischen Stromausfällen kommen.
Aus diesem Grund muss bei der Planung professioneller Energiespeichersysteme für kalte Klimazonen ein aktives oder passives Wärmemanagement integriert werden.
Für Installationen in kalten Klimazonen bietet GSL Energy Batterien optional mit einer Heizfolie an, die in die BMS-Temperaturregelung integriert ist, um ein sicheres und zuverlässiges Laden bei niedrigen Temperaturen zu gewährleisten.
Wenn die Batterietemperatur unter 5°C liegt und ein Ladevorgang erforderlich ist,
Die Heizfolie bezieht Strom vom Wechselrichter/Ladegerät, um die Batterie zu erwärmen.
Die Heizung schaltet sich automatisch ab, sobald die Zelltemperatur 12°C erreicht.
Wenn die Batterietemperatur unter 0 °C liegt, wird der Ladevorgang deaktiviert. Der Wechselrichter versorgt dann nur noch die Heizfolie mit Strom.
Steigt die Temperatur auf 3°C oder darüber, lässt das BMS den Ladevorgang unter kontrollierten Stromgrenzen wiederaufnehmen.
Diese abgestimmte „Erwärmungs-vor-Lade“-Strategie verhindert die Lithiumplattierung, schützt die Lebensdauer der Zellen und gewährleistet einen zuverlässigen Systembetrieb auch bei Minustemperaturen.
Für Projekte in Gebieten mit dauerhaft niedrigen Temperaturen bietet GSL Energy integrierte Heizfolienmodule als optionale Konfiguration für wichtige Produktlinien an.
Diese Lösung ermöglicht Folgendes:
Die interne Batterietemperatur sollte im Winter über 0 °C gehalten werden.
Sicheres und stabiles Laden auch bei Minusgraden
Verhinderung der Lithiumplattierung und Verlängerung der Zyklenlebensdauer
Gewährleistung einer zuverlässigen Entladung bei mehrtägigen Stromausfällen
Verbesserung der Gesamtlebensdauer des Systems und des ROI
Die Heizfolie arbeitet automatisch unter BMS-Steuerung und verbraucht nur minimale Zusatzenergie, während die Zuverlässigkeit im Winter deutlich verbessert wird.
GSL-Heizbatterien finden breite Anwendung in:
Solaranlagen für Wohnhäuser mit Speicher-Backup-Systemen
Abgeschiedene Hütten und Häuser ohne Stromanschluss
Telekommunikationsbasisstationen
Ländliche Mikronetzprojekte
Gewerbliche ESS-Installationen in Kühlhäusern oder Außenschränken
In solchen Szenarien fallen Stromausfälle oft mit extremen Wetterereignissen zusammen – die Zuverlässigkeit der Batterien ist daher von entscheidender Bedeutung.
Wechselrichterfehler oder Batteriedefekte verursachen im Winter zwar nicht viele Systemausfälle, aber eine unsachgemäße thermische Planung bei der Systemauslegung und -installation kann dazu führen.
Professionelle ESS-Integratoren messen dem Wärmemanagement heute die gleiche Bedeutung bei wie der Dimensionierung der Kapazität und der Wechselrichterkompatibilität.
Durch die Integration von Heizfolienoptionen, einer LiFePO₄-Chemie mit breiter Temperaturtoleranz und intelligentem BMS-Schutz sind die Systeme von GSL Energy auf Kältebeständigkeit ausgelegt.
Bei der Auslegung von Energiespeichersystemen für kalte Klimazonen empfiehlt GSL Energy Folgendes:
Auswahl von Batterien mit Heizfunktion
Systeme sollten nach Möglichkeit in teilisolierten oder Innenräumen installiert werden.
Niedrigtemperaturladen ohne thermische Unterstützung vermeiden
Überprüfung von Produktzertifizierungen und Umweltbewertungen
Befolgen Sie die Installationsanleitung des Herstellers.
Winterstürme und kalte Klimazonen stellen eine echte Belastungsprobe für jedes Energiespeichersystem dar. Nur Batterien mit einem optimierten Wärmemanagement gewährleisten stabile Leistung, lange Lebensdauer und zuverlässige Notstromversorgung, wenn sie am dringendsten benötigt wird.
Die LiFePO₄-Batteriesysteme von GSL Energy bieten in Kombination mit optionalen Heizfolienlösungen eine zuverlässige Wahl für Energiespeicherprojekte in Wohngebieten, Telekommunikationsunternehmen und Gewerbebetrieben in kalten Klimazonen.
Detaillierte Spezifikationen, Zertifizierungen, Heizoptionen und Installationshinweise finden Sie im GSL Energy Download Center.